Die Küstenregion, das heutige Montenegro, lebte bis zum letzten Balkankrieg fast ausschließlich vom Tourismus, wofür große Teile der Landwirtschaft geopfert wurden. Heute stehen die vielen Hotels, Pensionen und Restaurants meist leer und jeder Gast wird um so freundlicher empfangen. Die Speisekarte ist leider oft sehr kurz, da es sich nicht lohnt, ein breites Angebot für die wenigen Gäste bereit zu halten. Jeder, mit dem man spricht, hofft, dass der Besucherstrom bald wieder einsetzt. 2003 war die D-Mark hier noch offizielles Zahlungsmittel.
Die Landschaft um Kotor ist sehr reizvoll und lädt nicht nur zu Motorradtouren ein. Kurz vor der albanischen Grenze wird das Land flacher und weitläufiger.